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von Hendrik Heimer / am 16.01.2019 / in

Ja, wir verkaufen unsere Seascape 27 PURE. Das es mal dazu kommen wird, war eigentlich schon beim Kauf klar. Schließlich brauchten wir die PURE für die Entwicklung der VOLT und konnten anhand der umfangreichen Praxistests wichtige technische Entscheidungen treffen. So zeigte sich beim Test der Brennstoffzelle nach einigen Wochen auf See, dass sie zwar bestens funktioniert und auch sehr einfach in der Anwendung ist, aber für die VOLT einfach nicht genug Energie liefert. Und die PURE gab uns wichtige Erkenntnisse zur Optimierung der Leichtwindeigenschaften der VOLT und dem „Easy Handling“ an Bord – also der überaus einfachen Bedienung einer Yacht. Es gibt wohl kaum ein Boot, das einfacher zu segeln ist. Davon ist viel in das Design der VOLT eingeflossen.

 

Aber nun ist die Entwicklung der VOLT abgeschlossen und wir werden dann ab Juli 2019 mit den Testfahrten beginnen. Da bleibt für die PURE keine Zeit mehr, so gerne wir sie auch segeln. Es ist aber kein Boot, das auf einem Trailer an Land stehen darf, sie muß gesegelt werden. Daher hoffen wir auf einen neuen Eigner, der sie genauso schätzen wird wie wir.

Er bekommt dafür die mit Abstand bestausgerüstete Seascape 27 am Markt. Das fing schon mit dem Erstbesitzer an, der keine Kosten gescheut hat, um die PURE für die ISAF Offshore Regulations auszurüsten und ging dann gleich mit den Verrückten von Viator Marine weiter, die sie auf der Suche nach Perfektion erstmal runderneuert haben. Also normal ist das nicht, aber normale Menschen kaufen sich ja auch keine Yacht.

Ein absolutes Highlight der Seascape 27 PURE ist der Elektroantrieb. Standardmäßig ist ein 6PS-Außenbordmotor von Tohatsu im Schacht unter dem Cockpit eingebaut, sodass man ihn beim Segeln hochklappen kann. Das ist eine gute Idee, dann hat man keine bremsende Schraube im Wasser und er liegt flach unter dem Cockpitboden. Aber es ist eben ein furchtbarer Stinker, da die Abgase direkt ins Cockpit ziehen. Die Vibrationen und der Lärm machen ein Aufenthalt unter Deck fast unmöglich. Die Bedienung bei Hafenmanövern mit dem Gashebel sowie dem getrennten Hebel für Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt ist auch wenig ergonomisch. Und er schaute dazu noch aus dem Cockpitboden heraus, was weder hübsch noch praktisch war.

Seascape 27 mit Tohatsu-Aussenborder

Daher stand ein Elektroantrieb ganz oben auf der Prioritätenliste. Zumal wir damit auch Erfahrungen für den Einsatz eines Elektroantriebs auf der VOLT sammeln wollten. Wir haben dann den Epropulsion NAVY 3.0 mit 3kW Leistung eingebaut. Eine echte Wohltat! Kein mühsames Anwerfen des Motors, kein Lärm und Dreck mehr. Wir gleiten fast geräuschlos über das Wasser. Die Bedienung ist mit dem Steuerpult unter der Pinne auch viel einfacher. Und da der Motor so flach ist, kann der Cockpitboden sogar geschlossen werden.

Seascape 27 mit Epropulsion NAVY 3.0

Aber das ist nur eine Verbesserung von vielen. Wir haben alles in einem PDF zusammengefaßt, dass es auf unserer Homepage als Download gibt (einfach auf den Link klicken). Falls es noch Fragen gibt, bitte eine Mail an info@viatormarine schicken.

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